In der Backstube ist Hagelzucker nicht wegzudenken: für Striezel, Briochekipferl oder Kuchen und Gebäck - Hagelzucker findet in vielen Rezepten Verwendung. Was aber tun bei einer Fructoseintoleranz, bei der kein normaler Haushaltszucker, also auch kein herkömmlicher Hagelzucker konsumiert werden soll?

Ganz klar: man muss Hagelzucker eben selbst herstellen. Wie das ganz leicht gelingt, erklären wir hier:

Zutaten:

100g FRUNIX-Maiszucker

20g Wasser (2 Esslöffel)

Zubereitung:

Die Zutaten sollten genau gemessen werden, damit die Konsistenz perfekt ist.

Den Maiszucker mit Wasser gut verrühren - am Besten gelingt das mit einem kleinen Schneebesen. Man muss die Masse ca. 1-2 Minuten fest rühren.

Anschließend trägt man die Creme ca. 3mm dick auf ein Backpapier auf und stellt das Ganze an einen Platz in der Küche, wo es gut trocknen kann. Der Trocknungsprozess beträgt 1-2 Tage.

Nicht wundern: das Backpapier wird sich während des Trocknens an der Unterseite wellen. Damit erhält auch die Zuckerplatte eine gewellte Unterseite. Das macht aber nichts - die Zuckerplatte wird anschließend ohnehin zerhackt.

Ist die Masse fest ausgehärtet (sie zerbricht jetzt wie Porzellan) kann man sie mit einem Messer in kleine Stückchen hacken und wie ganz normalen Hagelzucker verwenden.

Ein kleiner Tipp: beim Hacken springen die Zuckerteilchen leicht weg. Es ist ratsam sich beim Zerkleinern der Zuckerplatte einen "Spritzschutz" aufzubauen: z.B. einen Karton mit 3 Seiten um das Hackbrett aufzustellen. 

In einem Schraubglas hält sich der fructosefreie Hagelzucker fast ewig :)

Mit ein wenig Lebensmittelfarbe kann man sich so auch hübschen Streudekor für Kekse herstellen.

Kosten für 100g Hagelzucker oder bunten Streudekor: 1,00 Euro